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GIORGIO BENFENATI Il burattinaio del Valentino
(der Puppenspieler aus dem Valentino)

 

 

Giorgio Benfenati wurde am 6. Jänner 1916 in Bologna geboren. Wenige Jahre später sind seine Eltern, Giulio Andreotti und Benvenuta Benfenati (Künstlername Bea Benci), Schauspieler, in Turin, um Ruhm im Stummfilm zu suchen. Mit 5 Jahren debütiert Benfenati im Film "La lanterna cieca" (die blinde Laterne), Script und Regie Alessandro De Stefani.

Aber es sind sehr harte Jahre. Im Alter von 14 Jahren beginnt Giorgio als Mechaniker im Bergwerk zu arbeiten. Erst 1948 fängt er an, an die Handpuppen zu denken, zuerst, um seinen Sohn Carlo zu unterhalten, dann mit wachsender Leidenschaft. In den Fünfzigerjahren reist er mit Freunden in den Ortschaften der Versilia herum und 1957 erringt er den ersten Preis in Primo applauso, einem Fernsehwettbewerb geleitet von Silvio Noto.

1958, zurück in Turin, findet er Anstellung in einer pharmazeutischen Firma, aber gleichzeit bekommt er freie Nutzung eines kleinen Grundstückes im Parco del Valentino, wo er seine Theaterbude aufstellen kann. Herumtreiber zünden sie an. Benfenati baut sie aus Blech wieder auf mit einem Beitrag der Kolumne "Specchio dei Tempi" der Tageszeitung "La stampa". Um Specchio dei Tempi für die empfangene Hilfe zu danken, erfand Benfenati ein neues Stück, wo die gute Fee, die die Wünsche der Kinder erfüllt, genau so heißt wie die philanthropische Kolumne der Turiner Tageszeitung.

Die Bude und die Veranstaltungsstätte sollten noch zweimal unnötigerweise zerstört werden. Jeden Sonntag von April bis Oktober war Benfenati im Valentino mit seinen Stücken, die Pulcinella und Arleccchino mit Stan und Olli mischten, mit Personen aus Märchen und Comics bis dahin, auch einen Mike Buongiorno als Handpuppe auftreten zu lassen. Zwei Aufführungen im Tag bis 1990.

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