HomeÜber unsAktuellProgrammSammlungenProjekteAusstellungenPublikationen


AUSSTELLUNGEN DES ISTITUTO

AUSSTELLUNGEN AUF ANFRAGE VERFÜGBAR


GIORGIO BENFENATI Il burattinaio del Valentino
(der Puppenspieler aus dem Valentino)

Grugliasco Villa Boriglione, Parco Culturale Le Serre via Tiziano Lanza 31, von 27. Dezember 2011 bis 8. Jänner 2012

 

 

 

Organisiert von Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti

Jeden Sonntag von April bis Oktober war Giorgio Benfenati (1916-2002) im Valentino mit seinen Stücken, die Pulcinella und Arleccchino mit Stan und Olli mischten, mit Personen aus Märchen und Comics bis dahin, auch einen Mike Buongiorno als Handpuppe auftreten zu lassen. Zwei Aufführungen im Tag, mehr als 20 Jahre bis 1990.

Sein Sohn Carlo hat dem Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare großzügig überlassen, was vom Theater seines Vaters übrig ist. Daraus entstand die Ausstellung, die sich hier präsentiert.

Biographie Giorgio Benfenatis

 

 

 

 

 

 


Künstlerpuppen

Grugliasco Villa Boriglione, Parco Culturale Le Serre via Tiziano Lanza 31, 17 - 22 Februar 2009

 

Organisiert von Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti

Eine Ausstellung, eine Kunstpräsentation, um der Faszination eines im Intimen zu bewahrenden Theaters zu folgen, eines Spiels um des Spieles Willen vielleicht, aber zum Teilen mit anderen wegen des Vergnügens, eine persönliche Erforschung des häuslich Scheinenden gemeinsam zu haben.

Auf der Basis der außergewöhnlichen künstlerischen Erfahrung Serghej Vladimirovic Obraztsovs und seiner ersten Versuche im häuslichen Rahmen, an denen ganz besondere Zuschauer teilnahmen, wie Stanislavskij, Gorkij, Glier, Sciostakovic, Prokofief. und Freiheit der Erprobung außerhalb der eigentlichen Mechanismen des Berufes, eine Freiheit, fähig den Weg zu einer möglichen Erneuerung zu zeigen.

 

Marionetten zum Anschauen

Werke von Enrica Campi und Massimo Voghera

Marionetten und kleine Theater, Theater-Marionetten und Marionetten-Theater.

Heterogene Werke, geschaffen von Enrica Campi und von Massimo Voghera: untereinander verschieden, und verbunden durch eine Uniformität, zarte spielerische Verbindung.

Marionetten zur Betrachtung könnte man sie nennen, weil, wenn auch statisch, sie fähig sind, in ihrem Innersten eine Theatralität zu verstecken, die darauf wartet, erweckt zu werden, um die Vorstellungskraft zu erregen Da sind also Marionetten, Gefangene in ihrem eigenen Theater, im Drama, das sie verkörpern, fixiert in den Gesten einer steten Szene; Marionetten, die platzen von berühmten Persönlichkeiten und die eine eigene Identität fordern; Marionetten, die gleich wie Überraschungspäckchen im Stande sind, sich selbst zu enthüllen, sich buchstäblich zu öffnen, um die eigene mehr oder weniger geheime Geschichte zu zeigen: Wunderkammer in Miniatur, um die Betrachter zu unterhalten und zu verblüffen, alte Geschichten wieder zu erwecken oder um zu bleiben und neue zu erfinden.

 

 

 


Mamulengo. Das volkstümliche Figurentheater in Brasilien

Santa Maria da Feira (Portugal), Festival Internazionale Imaginarius, 15.-18. Mai 2008;
Grugliasco, Galleria La Nave, 20. Mai - 1. Juni 2008.

 

 

 

Fotoausstellung von Giorgio Cossu

Die ausgestellten Fotos erzählen von einer Reise zur Erforschung einer alten, bis in unsere Tage lebendigen Kunst. Der Autor hat Brasilien 9 Monate lang von Süden nach Norden durchquert auf Erforschung der ländlichen Mamulengueiros und der städtischen, die heute noch diesen besonderen Aspekt der Volkskultur am Leben erhalten, der aus den Charakteren der so vielen Kulturen, die das brasilianische Volk ausmachen entstanden ist und genährt wurde. Zur Ausstellung gibt es das Buch Mamulengo. Das volkstümliche Figurentheater in Brasilien, herausgegeben bei Titivillus, das die ganze Reportage Giorgio Cossus zusammen mit den vor Ort gemachten Interviews von Celina Dávila dokumentiert. Ausstellung und Buch werden von einer Schau für jeden Puppenspieler begleitet, um zu den Bildern auch die Toneindrücke zu vermitteln.

Ausstellung verfügbar auf Anfrage, eventuell zusammen mit Bühne und Figuren aus dem Besitz des Meisters Zè Lopes und dazugehörigen Videos.

 

 

 


Bilder, kleine Theater und Zauberei. Die italienische und europäische Tradition

Grugliasco, Villa Boriglione, Parco Culturale Le Serre, 18. Dezember 2004 - 20. Februar 2005.
Teile der Ausstellung wurden 2008 in Udine, Wels (Ö), Jonquière (Québec) ausgestellt.

 

 

 

Kuratiert von Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti
Ausstattung: Claudio Cinelli

Ab den ersten Jahrzehnten des 19. Jh. begann man in einem großen Teil Europas, Papiertheater zu drucken: kolorierte Blätter, die, geschnitten und auf Holz oder Papier aufgeklebt, erlaubten, die Faszination des Theaters in die häuslichen Mauern zurückzuführen.

Diese kleinen Theater waren eine Unterhaltung der Bürger, noch bevor sie zu einem Kinderspielzeug wurden. Ein Zeichen dafür sind die Geschichten, die man mit diesen Theatern erzählen konnte: Geschichten, ausgeliehen vom großen Repertoire, vor allem dem der Oper, von Cenerentola zu Wilhelm Tell zum Freischütz.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die größeren europäischen Traditionen, zeichnet deren Geschichte und zeigt die Zeichen des Theaters innerhalb dieser Verkleinerungen auf. Von der Verherrlichung des barocken Bühnenbildes für die Oper festigen und übertragen die kleinen Theater in der Vorstellung eine klare Erkenntnis des Theaters, beabsichtigt als Ort der Phantasie, aber gleichzeitig möglicher Weg zum Spiel.

Der Katalog, herausgegeben bei Seb 27, umfasst Beiträge von Claudio Cinelli, Alfonso Cipolla, Silvia Corsi, Pietro Crivellaro, Elke Krafka, Radoslav Lazic, Edi Majaron, John McCormick, Giovanni Moretti, Toni Rumbau, Pompeo Vagliani.

Ausstellung auf Anfrage verfügbar

 

 

 


Gianduja im Gran Teatro dei Fratelli Niemen

Castell'Alfero, Februar 2003; Grugliasco, Chalet Allemand, Februar 2008.

 

 

 

Kuratoren Giovanni Moretti und Eliseo Bruno Niemen

Die Ausstellung ist eine Hommage an die älteste noch mit ihren seit über 100 Jahren unveränderten Stücken aktive Puppenspieler-Kompagnie des Piemont. Die große Familie Niemen besteht aus Puppenspielern, Ringelspielbetreibern, Zirkus- und Varietéartisten. Als perfekte Kenner der "Piazza" haben es die Niemen verstanden, nach Bedarf Stücke mit Handpuppen oder Marionetten zu inszenieren ( auch jetzt in einer einzigen Bude), Nummern für den Zirkus zu erfinden oder, mangels anderem , traten sie als Unterhalter in Gasthäusern auf oder als Erzähler in den Ställen, wo sich die Leute abends versammelten, um sich fantastische Geschichten anzuhören, die dann nichts anderes waren, als die Geschichten aus ihren Regiebüchern.

Eliseo Bruno mit seinen Puppen auf den Plätzen und seine Mutter Emma Maria (Doyenne der Familie, Jahrgang 1920) mit ihren lebhaften Erzählungen, sind die letzten, die die Erinnerung an eine alte Kunst bewahren, behütet mit all der Weisheit Giandujas.

In der Ausstellung die "Schätze" der Familie Niemen: Puppen, Kulissen, Regiebücher, Flugzettel und Plakate von der Mitte des 19. Jh. bis zu den ersten Jahrzehnten des 20. Jh.

Ausstellung auf Anfrage verfügbar

 

 

 

 


Bread & Puppet. Eine Leben aus Papiermasché

Grugliasco, Chalet Allemand, 10 .Mai -10 . Juni 2007

 

 

 

Kurator Andrea Mancini
Die Ausstellung wurde produziert mit Titivillus Mostre Editoria

"Unsere Götter sind aus Papiermasché" sagt Peter Schumann, Gründer und Seele des mythischen Bread & Puppet, einer der bedeutendsten Erscheinungen der internationalen Avantgarde.

Die Ausstellung will eine Hommage sein auf die mehr als dreißigjährige Tätigkeit durch einen Ausstellungsüberblick, der außergewöhnliche graphische und fotographische Materialien umfasst, Kupferstiche, Pappe, Fahnen und vor allem Papiermasché: Masken und Puppen. Das ausgestellte Material kommt aus der imponierenden Cattedrale di cartapesta (Papiermaschékathedrale) , 2000 für die Halle "wesentliche Bedürfnisse" der Weltausstellung in Hannover geschaffen: Hunderte von Skulpturen, Bildern und Holzstichen, von Figurinen von 10 cm bis zu großen Figuren von 2 m und mehr Höhe. Die Einfachheit des Brotes, das die Puppen formt, ist die Metapher der moralischen und politischen Utopie: ein Leben von Papiermasché das den Nicht-Ort der Utopie lebt als Ort der Möglichkeit der Utopie selbst.

Ausstellung verfügbar auf Anfrage.

 

 

 


Die Doppelgesichter. Vom Schamanen zum Puppenspieler

Grugliasco, Villa Boriglione, Parco Culturale Le Serre, 13. Dezember 2003 - 22. Februar 2004

 

 

 

Kuratoren Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti
Ausstattung Claudio Cinelli

Masken, Marionetten, Handpuppen und Schatten begründen ihren Ursprung in den Wurzeln selbst des Theaters und des Ritus. Von diesem Anfangskonzept ausgehend zeigt die Ausstellung an Beispielen die verschiedenen Formen, in denen sich die Sprache des Figurentheaters manifestiert hat, weil Marionetten und Handpuppen zum Theater in seiner Gesamtheit gehören, und nicht nur eine vereinfachte oder marginale Variante darstellen.

Die Ausstellung zeigt einen Überblick in Stichproben von der Maske zu den Handpuppen, von den Marionetten zu den Schatten; von Afrika nach Asien, nach Europa, schöpfend aus den Sammlungen des Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare. Ein gemeinsamer ritueller und kommunikativer Wert haftet den ausgestellten Objekten an, Erwecker einer Dimension, in der es noch keine Trennung zwischen Schamanen, Schauspielern, Puppenspielern gab.

Der Katalog enthält Beiträge von Anna Delfina Arcostanzo, Sonia Maura Barillari, Alfonso Cipolla, Jenaro Meléndrez Chas, Giovanni Moretti, Pier Giorgio Nosari, Peter Schumann.

Ausstellung auf Anfrage verfügbar.

 

 

 


Gianduja, eine laufende Wiederentdeckung

Torino, Sala delle Colonne del Teatro Gobetti, April 2003

 

 

 

Kuratoren Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti

Gianduja lebt seit 200 Jahren. Aber obwohl er eine ruhmreiche Maske ist, eine der Ikonen unseres Risorgimento, wurde sein Bild fortschreitend entwertet. Wenn man an Gianduja denkt, denkt man an den Karneval, den Wein, die Schokolade. Aber die historische Wichtigkeit Giandujas ist von ganz anderem Niveau.

Die Wurzeln Giandujas wiederzufinden ist eines der das Institut beschäftigenden Projekte , das jahrelange Forschungen angestellt hat, um das Phänomen Gianduja in eine historische und in vieler Hinsicht innovative Dimension zu stellen.

Ausgestellt werden Dokumente, Zeichnungen, Manuskripte, Drucke, Schriften, bibliographische Raritäten, Bildmaterial zu den verschiedenen Apekten Giandujas: vom Theater zum Risorgimento, von der politischen Satyre zum Karneval. Die ausgestellten wertvollen Materialen stammen aus den Sammlungen des Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare.

Ausstellung auf Anfrage verfügbar

 

 


Die Fäden der Erinnerung. Überblick über eine Geschichte der Marionetten im Piemont

Rivoli, Casa del Conte Verde, 14. Dezember 2001 - 7. April 2002.
Teile der Ausstellung wurden unter dem Titel Engel und Hexen. Piemontesische Theaterfiguren, im Rahmen des Figuren Theater Festivals Wels (Ö), Stadttheater, 14. - 20. März 2003 gezeigt.
Charleville Festival 22. - 27. September 2009

 

 

Kuratoren Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti
Ausstattung Claudio Cinelli

Die jahrelang angestellten Forschungen haben gezeigt, wie das Piemont, wenigstens von der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts an, als eine der Wiegen des Spiels mit Marionetten nicht nur in Italien sondern auch in Europa angesehen werden kann.

Ausgestellt werden historische Materialien aus dem Besitz der Kompagnien Giuseppe Fiando, Giovanni Battista Sales e Gioacchino Bellone, Lupi, Colla, Monticelli, Rizzi, Razzetti, Rame, Ajmino, Pallavicini, Marengo, Burzio, Gambarutti, Concordia, Niemen. Außerdem ist ein Teil der Ausstellung zwei nicht professionellen Ausnahmeerfahrungen, inspiriert vom Bildhauer Felice Tosalli und dem Kinderbuchautor Umberto Gozzano gewidmet.

Der bei Seb 27 herausgegebene Katalog beinhaltet Beiträge von Alfonso Cipolla, Roberto Leydi, Giovanni Moretti, Pietro Porta, Luciano Tamburini, Mercedes Viale Ferrero; Fotografien von Dario Lanzardo.

Ausstellung auf Anfrage verfügbar