HomeÜber unsAktuellesProgrammSammlungenProjekteAusstellungenPublikationen

200 Jahre Gianduja

 

 

Ziel des Projektes ist es, die Rolle der Make "Gianduja" historisch nachzuzeichnen.

Heute ist das Bild, das davon geblieben ist, rein äußerlich: es verbindet sich mit Carneval, der Schokolade, dem Wein, der Gemütlichkeit eines robusten Gesichts. Und doch ist die Geschichte Giandujas eine ruhmreiche Geschichte, die einhergeht mit der unseres Risorgimento und zum Symbol des piemontesischen Volkes, des Baumeisters der italienischen Einheit, wird.

Um die Grenzen des heutigen Stereotyps zu verlassen und die autentischen Wurzeln Giandujas wiederzufinden, muss man in die letzten Jahre des 18. Jahrhunderts zurückgehen - auch wenn die spätere Überlieferung seine Geburts auf 1808 festsetzt - und zum Genie der beiden größten Puppenspieler ihrer Zeit: Giovanni Battista Sales und Gioacchino Bellone.

In den beiden Jahrhunderten seines Lebens hat Gianduja eine klar begrenzte Luafbahn durchlebt, die seine Geschichte mit der des Piemont und Italiens verflochten hat, Schritt für Schritt den selben Weg verfolgend. Später war es der Faschismus, ein Feind der Dialekte, der den Prozess der Verkleinerung Giandujas beschleunigte, der, dem Schicksal der übrigen Masken folgend, zu einer rein regionalen auf die Folklore beschränkten Erscheinung wurde.

Außer der Gemütlichkeit eines weinseligen Gesichts verkörpert Gianduja viele andere Werte, wie klar aus den gegenwärtigen Studien und der reichen ikonographischen Sammlung hervorgeht, der umfassendsten auf diesem Gebiet, die vom Institut aufbewahrt wird.

Aktionen

zurück