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Die Traditionen des Figurentheaters in Europa

Geneviève, si chaste, si pure
Théâtre Taptoe (B)

 

 

Unter den großen Traditionen des europäischen Figurentheaters nehmen die Papiertheater, die man in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu drucken begann, einen ganz besonderen Platz ein. Es handelt sich dabei um farbige Blätter, die es , ausgeschnitten und auf Holz oder Karton aufgezogen, erlaubten, die Faszination des Theaters ins Innere der häuslichen Mauern zu holen. Diese kleinen Theater waren eine Unterhaltung der Bürger, bevor sie ein Kinderspielzeug wurden. Dazu seien die Geschichten angeführt, die man mit diesen Theatern erzählen konnte: Geschichten denen des großen Theaters nacherzählt, besonders der Oper, von Cenerentola zu Wilhelm Tell, zum Freischütz.. Gerade dadurch können die Papiertheater als wertvolle Erinnerung an das Theaer betrachtet werden, das sie auf diese Weise wiedergeben. Mit der Ausstellung und dem Buch Imagerie, teatrini e sortilegi. La tradizione italiana ed europea hat das Institut versucht, die Zeichen innerhalb dieser Verkleinerungen zu erforschen.
Gleichzeitig begann eine erste Erforschung über die große Verbreitung unserer Masken in Europa und über ihre Fähigkeit, sich in gleichartige Masken anderer Länder zu verwandeln: eines der direktesten Zeichen der Wanderung und der Anpassungsfähigkeit der Figuren der Comedia dell ´arte und der italienischen Puppen.

 

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