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Figuren von Künstlern

 

 

Das Konzept der Marionette und ihre Mechanik, die Faszination des Doppelten oder die eigentliche Umsturzkraft der Unmittelbarkeit der Figuren haben im Lauf der Zeit bildende Künstler und Literaten angezogen, die mit ihrer Hilfe die verschiedensten Experimente unternahmen.
Vom Theatersalon der George Sand zu den Projekten Felice Tosallis, von den Geschichten Umberto Gozzanos zu den expressionistischen Marionetten der Brüder Latis sind die Experimente des künstlerischen Theaters mit Figuren zahlreich, die das Institut rekonstruiert hat, oft auf der Basis von nicht herausgegebenen Dokumenten und wiedererstelltem szenischem Material.
Von da zur historischen Forschung nimmt sich das Institut vor, Einzelausstellung zu machen, die zeitgenössischen Künstlern gewidmet sind, die Marionetten gebaut haben oder die sich vom Konzept der Marionette inspirieren ließen. Unter den ersten erscheinen hier die Namen von Amerigo Carella, Francesca Moretti, Anna Sagna.
Außerdem bemüht sich das Institut, in den zu erforschenden Stücken die Verwendung von Zeichen oder der dem Figurentheater eigenen Sprache zu bevorzugen. Das ist der Fall bei der vielfach ausgezeichneten Giulietta von Federico Fellini in der Aufführung des Teatro di Dionisio unter der Regie von Valter Malosti und mit Michaela Cescon in der Titelrolle.
In dieselbe Richtung geht auch die enge Verbindung zwischen dem Institut und dem Schattentheater Controluce: eine 1994 in Turin entstandene internationale Verbidung zwischen dem spanischen Maler Jenaro Meléndrez Chas und den Musikern Cora De Maria und Alberto Jona. Die Gruppe verbindet abstrakte Malerei, Techniken des Schattentheaters und Tanz auf der Suche nach einer Theaterform, die auf der Interaktion zwischen Musik, Bild und Bewegung beruht.

 

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