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PROGRAMM 2012

 

NATALE CON PINOCCHIO
Weihnachten mit Pinocchio
Ausstellung kuratiert von Roberto Cera

Città di Carmagnola Biblioteca
Civica di Carmagnola
Edizioni Antonio Attini
Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare


Chiesa di Sant'Agostino - Carmagnola
14. Dezember 2012 - 6. Jänner 2013

 

 

 

 

 

 

Ausgestellt werden 50 Werk zum "pinocchieschen" Thema, darunter Originalwerke von zeitgenössischen Künstlern wie Enrico Colombotto Rosso, Lorenzo Stea, Paolo Fresu, Dorothy Bhawl, Manon Gauthier, Leonid Sergeev, Paolo Novelli, Sarolta Szulyovsky.

Bei dieser Gelegenheit wird auch das Werk Il mio Burattino, geschrieben und illustriert von Luca Stella und publiziert bei Edizioni Attini vorgestellt.

Ausgestellt sind Werke von: Domenico Amato, Manuela Adreani, Fabiana Attanasio, Dorothy Bhawl, Luca Braidotti, Franco Bruna, Haider Bucar, Cantidipinti, Andrea Castellani, Alessandro Chiarella, Ottavia Cimmino, Enrico Colombotto Rosso, Elisa Copparoni, Francesca Cosanti, Anna Curti, Micaela Delfino, Simone Del Sere, Mirco Denicolò, Gabriele Di Caro, Fatti Di C'Arte Mariapia, Romano Frea, Paolo Fresu, Fratesco Gallo, Manon Gauthier, Luisa Gianfelici, Beny Giansiracusa, Daniela Giarratana, Chiara Giorgiutti, Maria Iannello, Antonio La Malfa, Mauro Lovisetti, Krisztina Maros, Marco Martellini, Manuela Merlo, Darinka Mignatta, Elena Monaco, Paolo Novelli, Daria Palotti, Erminia Pedata, Ramona Pepegna Bianchini, Gianluca Puledda, Alessandro Ripane, Marco Salogni, Manuela Scarfò, Leonid Sergeev, Mattia Simeoni, Lorenzo Stea, Luca Stella, Sarolta Szulyovsky, Stefano Tirasso, Linda Toigo.

 

 

     

 

PIP 2012
Lost in the Woods
Welt-Uraufführung


 

Cavallerizza Reale, Manica Corta
Mittwoch, 7. Oktober
22.30 h

im Rahmen des Festivals Incanti

 

 

 

 

 

 

Ergebnis des Projekts Incanti Produce 2012

Von und in der Regie von Andrew und Kathy Kim der Compagnia THINGUMAJIG THEATRE.

Mit Marco Ceccotti, Raffaella Gardon, Francesco Picciotti, Zosia Stella Sawicka, Brigid Vidler.

"Lost in the Woods" ist eine Erzählung in Theaterbildern, inspiriert von den von dem Brüdern Grimm hinterlassenen Schatten.
Indem sie Papier, Karton, Stoffe, Bewegungen, Musik, Licht und wenige Worte benutzen bringen Kathy und Andrew Kim vom Thingumajig Theatre die Teilnehmer an PIP dazu, das Wesentliche aus Femiliengeschichten zu ziehen und es in innovativen Erzählungen durch Figuren zu interpretieren.

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BÜCHER ÜBER FIGUREN
im Rahmen des Festivals Incanti

 


Torino
Casa del Teatro, Caffetteria

Sonntag, 21. Oktober
19.00 h

 

 

 

 

 

In Zusammenarbeit mit dem Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare

Buchpräsentation
IL MONDO DELLE FIGURE, BURATTINI, MARIONETTE, PUPI, OMBRE
(Die Welt der Figuren, Handpuppen, Marionetten, Puppen und Schatten)

geleitet von Luigi Allegri und Manuela Bambozzi
Carocci Editore, September 2012.

350 Seiten Essais, Theorien, Nomenklatur, Methodik, Repertoire. mit Beiträgen von Luigi Allegri , Luí Angelini, Manuela Bambozzi, Hélène Beauchamp,Alfonso Cipolla, Stefano Giunchi, Michele Guerra, Alberto Jona, John MCCormick, J.Meléndrez Chas, Rosario Perricone, Didier Plassard, Arturo Carlo Quintavalle.

 

 

 

 

 

     

BURATTINI alle SERRE
VI. Ausgabe


Grugliasco
Parco Culturale Le Serre
via Tiziano Lanza, 31

Eintritt frei

 


Sonntag 1. Juli - 17.30 h

 

 

 

Sonntag 8. Juli - 17.30 h


Sonntag 15. Juli - 17.30 h

 

Sonntag 15. Juli - ore 21.30 h

 

 

 

 

 

 
Regione Piemonte
Citta' Di Grugliasco
Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare
In Zusammenarbeit mit Oltreilponte Teatro

 

 

Oltreilponte Teatro
LA GATTA CENERENTOLA

Drammaturgie Valentina Diana, Beppe Rizzo
Mit Fabiana Ricca und Beppe Rizzo

Alle kennen die Geschichte von Cenerentola, aber wenige wissen, dass es eine ältere Fassung davon gibt, eine italienische, die als Heldin ein Mädchen namens Zezolla hat. Zezolla hat nicht eine einzige Stiefmutter, sie hat zwei. Sie hat nicht zwei Stiefschwestern, sie hat sechs. Ausserdem ist sie nicht perfekt, auch ihr unterlaufen, wie allen, Fehler. Trotz dieser Unterschiede fällt auch Zezolla, wie Cenerentola, in Ungnade und wird innerhalb der eigenen Familie abgesondert und verachtet. Doch diese Widrigkeiten sind, solange sie sie aushält, nicht umsonst; ihnen ins Gesicht zu sehen macht sie stark und gibt ihr Selbstvertrauen. So wird Zezolla, deren Beiname Gatta (Katze) ist, durch ihre Erscheinung, allein und wild, in der Küche, das Gesicht schmutzig von Asche, zu Aschenputtel, sie wird vom kleinen zum großen Mädchen, zur Erwachsenen. Dank der Unterstützung durch die Feen von der Insel Sardinien, gelingt es Zezolla, der Welt ausserhalb des engen Familienumfeldes entgegenzutreten und zu verstehen, dass, auch wenn das Leben kein Märchen sein kann, es immer noch ein schönes und lebenswertes Leben sein kann. Und wer weiss, vielleicht wird es einmal sie, Zezolla, sein, die der eigenen Tochter ein Märchen erzählt, denn, wie es ihr geschehn ist, kann sie eines Tages daraus Gewinn ziehen.

 

Opera Pupara Orlando Papa
FIORDALISO oder DER GROSSE ZAUBERER FUNESTÒL

Bühnenbild, Figuren und Kostüme Salvatore Papa
Regie Francesco Orlando

Salvatore Papa, 80jähriger Puppenspieler, verkörpert mit Francesco Orlando die alte Tradition der Opera dei Pupi, mittels einer fabulesken Wiedergabe, die vom Raub der Prinzessin Fiordaliso durch den großen Zauberer Funestòl erzählt. Das Fest am Hof wird zerstört. Königin und König sin untröstlich. Aber zwei heldenhafte Ritter brechen auf, die Prinzessin zu suchen, bereit, Drachen undtausend Gefahren zu trotzen, um sie in Sicherheit zu bringen. Aber eine bittere Weissagung kommt dazwischen. Bei der Quelle des Vergessens wird die Geschichte tragisch, aber die Abrechnung mit dem unheilbringenden Zauberer bleibt nicht aus.

 

Stilema - Unoteatro
CANZONCINE ALTE COSI'

von und mit Silvano Antonelli

Ein noch nicht dagewesener Liederabend, Lieder, die von Kindern und ihrem Leben sprechen. Wir haben sie in einem Kasten in einem Kindergarten gefunden, während wir Theater machten; hinter dem Einband eines Märchenbuches; unter einem Suppenteller. Rund um sie haben wir die "Toys Band" aufgestellt, ein Orchester von acht Spielsachen, die Musik machen: ein Bär am Schlagzeug, eine Schlange an der Flöte, zwei Hasen an den Saxophonen, drei Dinosaurier machen den Chor. Zusammen Canzoncine alte così, um die großen und kleinen Zuschauer aus dem theater zu begleiten und nicht mehr zu verlassen.

 

Compagnia L'Elmo di Mambrino
KOHLE
Stück für Schauspieler und thailändische Schatten nang ta lung
von Claudio Caprotti
inspiriert von Acarnesi un Der Friede von Aristophanes
mit Amedeo Anfuso, Claudio Caprotti, Paola Plebani, Davide Solenghi

Ausgehend von Aristophnes, bewegte Spiegelung der ersten westlichen Demokratie, der Athens, vermeidet man einen unterwürfigen und "schleimigen" Zugang zu den antiken Werken. In dem Stück wird ein sehr aktueller Knoten geknüpft: zwei Arten, den Frieden zu wollen (aktiv und vertrauensseelig) werden gegenübergestellt, verkörpert von zwei Protagonisten der entsprechenden Komödien von Aristophanes; der Zeuge und Schiedsrichter, der Chor der Köhler aus Acarne, typische Provinzler von beschränktem Horizont. Der Friede ist hier nicht in Reichweite, denn er ist keine Ideologie sondern alltäglicher Zustand, den man angreift, isst... seine Konkretheit ist Urbedürfnis, nicht nur vages Streben von Utopisten. Die Schatten des volkstümlichen Theaters 'nang talung', die in diesem Werk verwendet werden, haben eine fröhliche Brutalität, die gut dazu passt, dem antiken (oder heutigen?) griechischen Volk angepasst zu werden.

 

 

 

 

     

f i g u r e d i n o t t e
7. Ausgabe

P U P A Z Z I I N M U S I C A

Torino
Casa del Teatro Ragazzi e Giovani
corso Galileo Ferraris 266

Samstag 12. Mai 2012

 

 

 

 

 

 

das Figurentheaer findet in der Musik eine seiner idealen Dimensionen: die Unfassbarkeit der Musik verbindet sich mit der Leichtigkeit der Figuren, die Körperlosigkeit mit der Schwerkraft. Von diesem Zusammentreffen geht die Faszination einer Welt aus, die die Regeln des Wirklichen verkehrt und die zu einer weit offenen Tür zu etwas imaginären wird, wo das Unmögliche möglich wird. Aber immer ist die Figur auch ein kritischer Blick auf das Alltägliche, durchdrungen von Grotesken und vom Humor. Das Komische versteht es, ins Poetische einzutauchen und das Poetische in das Komische in einem Theater, das die Barrieren zwischen den Generationen überwindet indem es sich als außerordentliche universelle Sprache anbietet.

21.00 h - kleiner Saal
(Voranmeldung verpflichtend)

HO VISTO IL LUPO
Ich habe den Wolf gesehen
Il Dottor Bostik (Torino)

Originalinterpretation von "Peter und der Wolf" von Prokofiev, die GEschichte wird nur von Musik, Puppen und Objekten erzählt.

22.00 h - großer Saal

HEARTBEAT
Claudio Cinelli - Le porte girevoli (Firenze)

Ein Stück bestehen aus Szenen, der Liebe gewidmet, vereint das moderne Figurentheater mit Tanz und Mime; Virtuosität mit Phantasie.

 

 

 

23.30 h - kleiner Saal

CREATURE DI MUSICA. IL TEATRO DEI PICCOLI DI VITTORIO PODRECCA
Geschöpfe der Musik. Das Teatro dei Piccoli von Vittorio Podrecca
Istituto per i Beni Marionettistici e Teatro Popolare

Mittels seltener Filmdokumente aus dem Archiv erzählt uns Alfonso Cipolla das außergewöhnliche Abenteuer des glänzendsten italienischen Kunsttheaterexperiments des 20. Jahrhunderts.

 

 

 

00.15 h- caffetteria

ZZZZZ
Compagnia Burambò (Foggia)

Theatralisches und musikalisches Spiel von Händen und Puppen aus Schaumgummi mit Nachtbuffet.

Während der Pausen im Foyer: BOSTIK JAZZ BAND IN CONCERTO

 

 

 

 

     

Zirkus Parade
Konzert - Spektakel
Musik von Julius Fucik, Nino Rota, Igor Stravinsky.

 


 

Teatro Coccia di Novara

Sonntag, 6. Mai 2012, 21.00 h

 

 

 

 

Istituto Superiore di Studi Musicali "Conservatorio Guido Cantelli" di Novara
Cirko Vertigo
in Zusammenarbeit mit Festival Fiati
Festival Sul Filo del Circo
Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare

Zirkus Parade entstand aus dem Zusammentreffen zweier hochspezialisierter Festivals , die zwei Puinkte im reichen Panorama des Musik- und Theaterfestivals darstellen, die das kulturelle Angebot der Region Piemont auszeichnen. Das Festival Fiati des Conservatorio di Novara und das Festival Sul Filo des Circo di Grugliasco, zusammen mit der Compagnie Cirko Vertiko und dem Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare beginnen damit eine Zusammenarbeit und einen Austausch mit einer Produktion, die sich zugleich als Fest, Öffnung für junge Artisten, und gleichzeitige Anregung darstellt. Der Abend im Rahmen des Festival Fiati zeigt die Entwicklung der Artisten des Cirko Vertigo die sich zu den Noten berühmter Komponisten wie Julius Fucik, Nino Rota, Igor Stravinsky und vieler anderer präsentieren, deren Meisterwerke die Klangsäule zur Geschichte des modernen Zirkuns darstellen.

 

 

 

 

 

     

 

Angeli e Demoni di Sicilia.
Engel und Dämonen Siziliens
Die Plakatzeichnungen zur Opera dei Pupi der compagnia Pennisi-Macrì

Ausstellung kuratiert von Vincenzo Abbate.

Im Rahmen des Festivals Alba di narrare

Grugliasco
Chatel Allemand, Parco Culturale Le Serre,

20. Aprile - 17.00 h
Die Ausstellung bleibt bis 1. Mai geöffnet.

Öffnungszeiten 16.00 h -19.00 h

 



 

 

 

 

 

Regione Piemonte Città di Grugliasco Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare Fondazione Circuito Teatrale del Piemonte

Angeli e demoni di Sicilia ist eine der vielfältigen möglichen Bezeichnungen für den kosmischen Kampf zwischen Gut und Böse: eintauchen in eine volkstümlich vorgestellt GEwalt, die die beiden gegensätzlichen Kräfte durch den literarischen Filter des Ritterepos, zu einer Erzählung verwandelt, sieht. Ungeheuer, Dämonen, schreckliche mythologische Geschöpfe kämpfen gegen die Paladine, die das Gute verkörpern, in einer Welt, die in ein phantastisches Mittelalter verlagert ist, wo der Glaube an den Teufel in Person, als lebendiges Geschöpf, antagonistisch, zum Verderben des Menschen bestimmt, weiterbesteht.
Die Tradition der Illustrationen zur Opera dei Pupi a Catania geht auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, zum Werk Francesco Vastas, eines Arbeiters, der mit dem Beladen von SChiffen beschäftigt war. Da er nicht jeden Abend die Eintrittskarte fürs Theater zahlen konnte, schlug er vor, dafür eine Zeichnung zu machen, die das STück des Tages ankündigen sollte. So begann er 1908 große Zeichnungen zu machen, für die er zwei Bogen Packpapier verband, um dann in Temperafarben die charakteristische Hauptszene des Abendstückes zu zeichnen. Binnen Kurzem wurde Francesco Vasta ziemlich gefragt und wurde in jeder Hinsicht als das Haupt der sizilianischen Plakatzeichner aller Zeiten bezeichnet. Seine unverwechselbaren Werke von starker visueller Ausdruckskraft sind jetzt in vielen Museen zu finden und in der Sammlung Pennisi-Macrì, die hier zum Teil gezeigt wird.

Spaziergang durch die Ausstellung

 

     

L'ALBA DEL NARRARE
IV Ausgabe

20. April - 1. Mai 2012

Grugliasco
Parco Culturale Le Serre
via Tiziano Lanza, 31

 

 

 

Chatel Allemand, Parco Culturale Le Serre

20. April - 17.00 h

Die Ausstellung bleibt bis 1. Mai geöffnet. Öffnungszeiten 16.00 h -19.00 h

 

 

 

Chatel Allemand, Parco Culturale Le Serre

22. Aprile - 19.00 h

 

Villa Boriglione, Parco Culturale Le Serre

27. April - 19.00 h

 

Chatel Allemand, Parco Culturale Le Serre

28. April - 19.00 h

 

Chatel Allemand, Parco Culturale Le Serre

29. April - 19.00 h

 

Regione Piemonte Città di Grugliasco Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare Fondazione Circuito Teatrale del Piemonte

L'alba del narrare ist weder ein Festival noch eine Reihe von Theateraufführungen. Es will eine Gelegenheit sein, das Überlebende aus den Ursprüngen des Theaters aufzuspüren: ein Theater, das kein Spektakel für sich selbst sein soll, sondern Ereignis, Fest, Wort, das sich zum Bild macht, und Bild, das sich zum Wort macht; ein Theater, das vor allem Ausdruck einer Gemeinschaft sein will oder eines Volkes, dessen Wirklichkeit, umhüllt vom Wunderbaren der Vorstellung , es wiederspiegelt.

Aber es will auch ein Moment sein, Erinnerungen am Rande des Vergessens anzuhören, denn, wie Gian Renzo Morteo erinnerte, das Theater ist die Wiedergewinnung der Vergangenheit, in Diskussion der Gegenwart gestellt, Projektion der Zukunft.

In der IV. Ausgabe von 20. April bis 1. Mai bewegt sich das Programm um die Ausstellung Angeli e Demoni di Sicilia, eine Ausstellung von Plakatzeichnungen zur Opera dei Pupi aus der Sammlung Pennisi-Macrì di Acireale, und hat den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse zum Gegenstand. Die lebendigen Darstellungen der Ungeheuer, Dämonen und Engelsgeschöpfe gehen auf eine äußerst ausdruckskräftige volkstümliche Vorstellungskraft zurück, die die Erkenntnis des Bösen und des Guten phantasievoll in ihre Personifizierung verwandelt und so aus der Opera dei Pupi ein einzigartiges Schauspiel macht und sie nicht grundlos die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklären lässt.

Die Ausstellung und die vorliegenden Aufführungen sollen eine Einladung sein, sich über den Sinn des menschlichen Schicksals zu fragen, ausgehend von der ERinnerung an eine VErgangeheit, die die Kraft hat, zu einer vom Bösen belagerten Gegenwart zu sprechen.

Angeli e Demoni di Sicilia.
Engel und Dämonen Siziliens
Die Plakatzeichnungen zur Opera dei Pupi der compagnia Pennisi-Macrì
Ausstellung kuratiert von Vincenzo Abbate.

Angeli e demoni di Sicilia ist eine der vielfältigen möglichen Bezeichnungen für den kosmischen Kampf zwischen Gut und Böse: eintauchen in eine volkstümlich vorgestellt GEwalt, die die beiden gegensätzlichen Kräfte durch den literarischen Filter des Ritterepos, zu einer Erzählung verwandelt, sieht. Ungeheuer, Dämonen, schreckliche mythologische Geschöpfe kämpfen gegen die Paladine, die das Gute verkörpern, in einer Welt, die in ein phantastisches Mittelalter verlagert ist, wo der Glaube an den Teufel in Person, als lebendiges Geschöpf, antagonistisch, zum Verderben des Menschen bestimmt, weiterbesteht.
Die Tradition der Illustrationen zur Opera dei Pupi a Catania geht auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, zum Werk Francesco Vastas, eines Arbeiters, der mit dem Beladen von SChiffen beschäftigt war. Da er nicht jeden Abend die Eintrittskarte fürs Theater zahlen konnte, schlug er vor, dafür eine Zeichnung zu machen, die das STück des Tages ankündigen sollte. So begann er 1908 große Zeichnungen zu machen, für die er zwei Bogen Packpapier verband, um dann in Temperafarben die charakteristische Hauptszene des Abendstückes zu zeichnen. Binnen Kurzem wurde Francesco Vasta ziemlich gefragt und wurde in jeder Hinsicht als das Haupt der sizilianischen Plakatzeichner aller Zeiten bezeichnet. Seine unverwechselbaren Werke von starker visueller Ausdruckskraft sind jetzt in vielen Museen zu finden und in der Sammlung Pennisi-Macrì, die hier zum Teil gezeigt wird.

Ironia demoniaca tra figure e suoni contorti
Teuflische Ironie zwischen verdrehten Figuren und Tönen
konzertante Begegnung mit dem Progetto Architorti

Efix Puleo, Violine; Marco Gentile, Violine; Elena Saccomandi, Viola; Marco Robino, Violoncello; Paolo Grappeggia, Contrabbass

Der Abend ist eng verbunden mit dem Thema der Ausstellung Angeli e Demoni di Sicilia. Die Architorti, ein Ensemble geleitet vom Cellisten Marco Robino, schaffen Musikstücke und Töne für "lebendige" künstlerische Momente die sich augenblicklich besonderen Situationen angleichen und ein heterogenes den verschiedenen Erfordernissen der Ausführung anzupassendes Repertoire suchen und entwickeln. Der Name "Architorti" selbst ruft Gefühle von Verwandlungskraft hervor.

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La tragica storia del dottor Faust
Die tragische Geschichte vom Doktor Faust.
von und mit Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti
Regie Luca Valentino.

Der Mythos von Doktor Faust wird erzählt: die Geschichte eines Mannes der entschlossen ist, sich der Verderbnis aus Wissensdurst auszusetzen.
Sie wird auf zwei verschiedene Arten erzählt: nur mit dem Wort und nur mit dem Bild. In zwei getrennten un in sich geschlossenen ABschnitten. Aber die Verschiedenheit ist nur scheinbar. Die Worte, so wie die Bilder, führen eines zum anderen: zu dem, was nicht hier ist, zu dem, auf das angespielt wird, zu dem, was von der Vorstellungskraft dessen, der zuhört und zusieht hervorgerufen wird.
Es spricht Giovanni Moretti.Es macht sichtbar Alfonso Cipolla.
Alte Worte und alte Gegenstände. Immer nur ein Mann alleine, der Fragmente sichtbar macht, der eine GEschichte in Erinnerung ruft, der die Zeit zu wissen bemisst. Der Mann allein, der dauern sichtbar macht, was er weiss, ist wie der einsame Faust, der in der Abgeschlossenheit seines Wesens darauf bedacht ist, sich Antworten auf eine von ihm selbst gebaute Welt vorzustellen.

 

 

Profumo di Acheronte.
Der Duft der Unterwelt
konzertante Begegnung mit Oliviero Pari (Bass) und Michiyo Watanabe (Klavier).

Das schwere Echo der Bassstimme zeichnet die Handlung des Melodramas zwischen Feierlichkeit und Absonderung, zwischen Schrecken und Groteskem. Es ist die Stimme der "großen Geister" der Antike und der Propheten des Alten Testaments, aber auch die Stimme Plutos, des Herrn der heidnischen Unterwelt, und Luzifers, des Königs des Abgrunds der christlichen von Teufeln und Flammen bevölkerten Hölle.

Von Monteverdi bis Lully, von Verdi bis Boito, von Gounod bis Berlioz und vielen anderen, scheinen das Mystische und das Dämonische eine einige Stimme zu haben, die VErkörperung eines unbekannten Ausserirdischen.

 

 

Bestiame etimologico
tierische Wortgeschichte
von Marco Gobetti
mit Giovanni Moretti und Marco Gobetti.

Um ein Text von heute zu sein, setzt sich Bestiame etimologico das Ziel, sich in der Zeit zurückzuwenden, um den Wert des Wortes als Schöpfungsakt zu erforschen.

Eine Kosmogonie, die aus dem Wort geboren ist, soll Gestalt annehmen, indem sie sich in die Form einer Fabel hüllt und so das GEschick der Menschheit anzeigt. Wie jede Kosmogenie ist auch diese visionär und unvorhersehbar, von entwaffenender ebenso wie verblüffender Einfachheit. Logos sagte man für Wort. Ein GEschenk, das die Menschen erhöht haben, in dem sie es zu Poesie sublimierten, die nicht Schriftstellerei sondern wilde Sprechkraft war.

 

 

     

LA GATTA CENERENTOLA
OLTREILPONTE TEATRO

Beppe Rizzo und Fabiana Ricca
erhielten den

PREMIO Giocateatro 2012
für das Stück
LA GATTA CENERENTOLA

BeimFestival Giocateatro 2012

CASA TEATRO - LABORATORIO 3

Freitag, 20. April 18.30 h und 20.00 h
Samstag, 21. April 11.30 h

 

 

 

 

 

In Zusammenarbeit mit dem Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare im Rahmen des Projekts Italienische Volksmärchen

Alle kennen die Geschichte von Cenerentola, aber wenige wissen, dass es eine ältere Fassung davon gibt, eine italienische, die als Heldin ein Mädchen namens Zezolla hat. Zezolla hat nicht eine einzige Stiefmutter, sie hat zwei. Sie hat nicht zwei Stiefschwestern, sie hat sechs. Ausserdem ist sie nicht perfekt, auch ihr unterlaufen, wie allen, Fehler. Trotz dieser Unterschiede fällt auch Zezolla, wie Cenerentola, in Ungnade und wird innerhalb der eigenen Familie abgesondert und verachtet. Doch diese Widrigkeiten sind, solange sie sie aushält, nicht umsonst; ihnen ins Gesicht zu sehen macht sie stark und gibt ihr Selbstvertrauen. So wird Zezolla, deren Beiname Gatta (Katze) ist, durch ihre Erscheinung, allein und wild, in der Küche, das Gesicht schmutzig von Asche, zu Aschenputtel, sie wird vom kleinen zum großen Mädchen, zur Erwachsenen. Dank der Unterstützung durch die Feen von der Insel Sardinien, gelingt es Zezolla, der Welt ausserhalb des engen Familienumfeldes entgegenzutreten und zu verstehen, dass, auch wenn das Leben kein Märchen sein kann, es immer noch ein schönes und lebenswertes Leben sein kann. Und wer weiss, vielleicht wird es einmal sie, Zezolla, sein, die der eigenen Tochter ein Märchen erzählt, denn, wie es ihr geschehn ist, kann sie eines Tages daraus Gewinn ziehen.

Ab 4 Jahren

 

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IL MITO DIETRO LA PORTA
BURATTINI, IMMAGINI, FIGURE DI FRANCESCA MORETTI

Der Mythus hinter der Tür
Figuren und Bilder von Francesca Moretti

Ausstellung und Katalog kuratiert von Alfonso Cipolla

Grugliasco
Villa Boriglione - Museo Gianduja - Parco Culturale Le Serre via Tiziano Lanza 31,

23. März - 1. April 2012

 

 

 

 

 

Eine Hommage an Francesca Moretti, Schülerin von Casorati, Menzio und Kokoschka, der Ende der 60er Jahre verbüffende Figuren für historische Stücke geschaffen hat, die die Geburt des modernen Figuren- und Jugendtheaters prägten.

Francesca Moretti dachte an Puppen in einer Zeit in der das Ende dieser Theaterform zu drohen schien. Der größte Teil der Traditionsfamilien waren tatsächlich durch die bedrängende Einschränkung in der sozialen Funktion ihrer Stücke gezwungen, den Beruf aufzugeben und viele verkauften ihr künstlerisches Material. Im allgemeinen Rahmen eines Überdenkens des Theaters näherte man sich auch diesen alten Instrumenten an und merkte dann in Kürze, dass diese Tradition nicht zu wiederholen war, begründet, wie sie war, auf einer schwer wieder zu bringenden Weisheit. Das ist der Fall bei der Compagnia dei Burattini di Torino (später Teatro dell'Angolo), einer zu dieser Zeit aus jungen Schauspielern bestehenen Gruppe, deren Wirken an den Wurzeln des neuen Figuren- und Jugendtheaters steht. In einem diffusen Klima des ideologischen Wiederfinden des Volkstümlichen spielt die Lektüre eines fundamentalen Werkes wie "Marionette e burattini" von Roberto Leydi eine entscheidende Rolle , um Wege zur Wiederbegründung zu versuchen. Auch Francesca, immer mit der Gruppe verbunden, las das Buch von Leydi, wodurch die Idee reifte, dass neue Puppen nötig waren, um wenigstens teilweise die Werte wiederzugewinnen, die sich während so vieler Jahrhunderte von Puppenspielen gefestigt hatten. So enstand während der beiden Jahre 1967-68 das erste historische Stück, Sante Caserio, ein Drama für Marionetten von einem Anonymus, basierend auf zwei traditionellen Textbüchern über Leben und Tod des Anarchisten Sante Caserio: das eine von der Familie Rame, das andere von der Familie Ajmino-Pallavicini.

Auf dieses erste Stück folgten Jahre intensivsten Schaffens. Francesca findet Inspiration im Teatrino di don Cristòbal von Garcia Lorca: einer anderen poetischen Variante der Suche nach einem möglichen Volkstümlichen. Und dann die Novellen von Pentamerone von Basile, die Märchensammlung von Calvino, das jakobinische Theater, das Leben der Märtyrer.... Ihr Figurenspektrum erweitert sich, erweckt Mitgefühl und Zärtlichkeit, einen Augenblick in Erwartung eines Schaudpielers, der sie wieder zum Leben erweckt. Dieses Klima der Spannung ist das bedeutendste Kennzeichen des Werkes von Francesca Moretti, bei den Puppen ebenso wie bei der Malerei; sie versteht es, den Schatten des Geheimnisvollen im Alltäglichen einzufangen: ein ständiger Hintergrundsakt im Fluss der Zeit wie ein Durchbruch und Zugang zu ewigen Geschichten, ewig zu erzählen.

Infermo, burattino per il Teatrino di don Cristòbal (1968) di Garcia Lorca
Oste, burattino per La storia di Antuono (1969) da Giovan Battista Basile.
Masella, burattino per La storia di Antuono (1969) da Giovan Battista Basile.

 

     

BESTIAME ETIMOLOGICO
(tierische Wortgeschichte)
Szenische Lesung von Marco Gobetti

Torino
Caffè della Caduta (via Bava 39)

Freitag, 9. März 2012 um 21:00 Samstag, 10. März 2012 um 22:00

 

 

 

 

 

Compagnia Marco Gobetti in Zusammenarbeit mit dem Istituto per i Beni Marionrettistici e il Teatro Popolare

mit Giovanni Moretti und Marco Gobetti

Die Geschichte eines Fisches, den das Schicksal zwingt, zu versuchen außerhalb des Wassers zu leben; davon, wie er so die Tiere der Erde und der Luft trifft und wie er, als er ihre unglaublichen Abenteuer erfährt, schließlich selbst eine erlebt - vielleicht die unglaublichste von allen.

Das Stück liebt die Töne bis zu ihrem Ursprung, die Töne, die dann zu Worten geworden sind: "logos" sagte man für Wort. Ein Geschenk, das die Menschen erhoben haben, indem sie es zur Poesie formten, die nicht Schrift war, sondern wütende Mündlichkeit. Die Schauspieler müssen sich nicht bewegen, denn sie versuchen, einen Tonraum zu schaffen. Sie müssen nicht aus dem Gedächtnis sprechen, denn die Worte können auf ihren Lippen neu erblühen. Wetten wir auf die Töne.

 

     

PIP Progetto Incanti Produce
unter Leitung von Alberto Jona, Jenaro Melédrez Chas, Trude Kranzl

 

Grugliasco, Chalet Allemand - Villa Boriglione

Workshops

Erste Periode :
von 27. August (Montag) bis 13. September (Donnerstag) 2012. Entwurf.

Zweite Periode :
von 12. Oktober (Freitag) bis 16. (Dienstag) 2012. Proben und

Aufführung

im Rahmen des Programmes von INCANTI

 

 

 

 

 

Festival Internazionale Incanti, in Zusammenarbeit mit der Regione Piemonte, der Comune di Grugliasco und dem Istituto per I Beni Marionettistici e il Teatro Popolare

PIP 2012 mit Kathy & Andrew Kim (Gründer der englischen Compagnie Thingumajig Theater) Als Gastregisseure.

Das Projekt richtet sich an StudentInnen und SpielerInnen des Figurentheaters.

Der Titel von PIP 2012 ist " von der Seite auf die Bühne: wie man Geschichten in dynamisches visuelles Theater verwandelt."

Jeder Teilnehmer wir ersucht, sein Lieblingsmärchen mitzubringen und wird im Laufe des Workshop dazu gebracht, eine kurze neue Produktion zu schreiben, planen, bauen und proben. Bei der Arbeit mit den Regisseuren Kathy und Andrew Kim vom Thingumajig Theatre werden die Teilnehmer lernen, eine Idee in eine Aufführung zu verwandeln.
Die Techniken umfassen: Handpuppen, Marionetten, Schatten, große Puppen, Objekte und Masken. Diese Formen werden nach den Erfordernissen des Stückes angewandt, wie es der Stil des Thingumajig Theatre ist. Die Teilnehmer können auch lernen, schnelle und beeindruckende Bilder durch Bau aus Karton und Papiermachée zu schaffen. Außerdem lernen sie etwas über die wichtige Rolle der Musik, vor allem life gespielt, im visuellen Theater.

Die Endproduktion, die beim Festival Incanti gezeigt wird, wird aus Elementen, die während der Workshops erarbeitet wurden, gebildet, die in einem Erzählrahmen, gewebt Kathy und Andrew Kim, zusammengefasst werden. Die Produktion wird zum Großteil ohne Worte sein in verschiedenen Stilformen des visuellen Theaters und Lifemusik.

Für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von außerhalb Turin bietet PIP Essen und Unterkunft während der Produktionsperiode und auch während der Zeit des Festivals. Die Reisespesen dagegen werden von PIP nicht vergütet.

Die Unterbringung wird für die ganze Zeit des Entwurfes und der Proben bis zum Datum der Uraufführung angeboten. Die Teilnehmer bekommen auch einen Pass für freien Eintritt bei allen Vorstellungen des Festivals.

Unterbringung ist im Universitätsheims EDISU in Grugliasco. Für die Mittagessen bietet die Gemeinde Grugliasco Gutscheine für Restaurants in Grugliasco und Torino an. Die Abendessen werden in einem Restaurant nahe dem Arbeitsplatz organisiert.

Die Arbeit und die Proben finden im Chalet Allemande des Parco Le Serre in Grugliasco (Torino) und in der Casa del Teatro Ragazzi e Giovani in Torino statt.

Bewerber müssen bis 30. Mai 2012 eine Vorstellung/Lebenslauf per mail an info@festivalincanti.it (englische Übersetzung verlangt) und das Bewerbungsformular (zu laden auf www,festivalincanti.it) senden und Interessen, Beweggründe und Erwartungen angeben.


Die Auswahl der Teilnehmer an PIP wird durch Beurteilung der Bewerberprofile und eventuell ein persönliches Gespräch bis Ende Juni 2012 erfolgen.


Von den ausgewählten Teilnehmern wird verlangt werden, ein Übereinkommen zu unterzeichnen, mit dem sie sich verpflichten, das Projekt bis zu seiner Beendigung nicht zu verlassen.

 

     

50 ARTISTI PER PINOCCHIO
(50 Künstler für Pinocchio)
kuratiert von Antonio Attini

 

 

Grugliasco
Villa Boriglione - Museo Gianduja - Parco Culturale Le Serre via Tiziano Lanza 31

17. Februar bis 04. März 2012

Eröffnung
Freitag 17. Februar 17.00 h

 

 

 

 

 

Regione Piemonte - Città di Grigliasco - Istituto per i beni marionettistici e il teatro popolare

In Zusammenarbeit mit
BIBLIOTECA CIVICA "PABLO NERUDA" GRUGLIASCO
EDIZIONI ANTONIO ATTINI
GALLERIA D'ARTE DAVICO

Pinocchio vollendete vor einigen Monaten 130 Jahre, ist er doch offiziell am 7. Juli 1881 geboren , damals erschien er jedenfalls zum ersten Mal gedruckt auf den Seiten des "Giornale per i Bambini" geleitet von Ferdinando Martini. Seit dieser ersten Veröffentlichung - von der die Archive des Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare ein wertvolles Exemplar aufbewahren -ist der Lebenslauf Pinocchios nie stehengebleiben, und das, was eine gleichsam zufällig geschriebene Geschichte sein sollte, verwandelte sich zu dem absolut am meisten gelesenen und verkauften Buch der italienischen Literatur; dazu kamen Übersetzungen in ca. 240 Sprachen.

Aber Pinocchio ist auch das wichtigste der illustrierten Bücher, das Künstlern wie Mazzanti, Chiosti oder Mussino viel von seinem Erfolg verdankt. Jede Generation hatte ihren Pinocchio; seine Zauberwelt, bevölkert von Geppetti und Mangiafuoco, Katzen und Füchsen, sprechenden Grillen und Feen kann die Phantasie unerschöpflich entzünden. Ein ganz neuer Antrieb kam durch den Wettbewerb "Illustra Pinocchio" , geleitet von Edizioni Antonio Attini, der in ganz kurzer Zeit 470 Originalillustrationen aus aller Welt gesammelt hat.

Jetzt wird in der Ausstellung "50 Künstler für Pinocchio" eine Auswahl aus diesen Bildern im Museo Gianduja im Parco Cultirale Le Serre di Grugliasco auf Initiative des 'Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare in in Zusammenarbeit mit der Galleria d'Arte Davico und den Edizioni Attini präsentiert.

In der Ausstellung gezeigte Künstler: Domenico Amato, Manuela Adreani, Fabiana Attanasio, Stefano Bessoni, Luca Braidotti, Franco Bruna, Haider Bucar, Francesco Saverio Cancelliere, Cantadipinti, Andrea Castellani, Alessandro Chiarella, Ottavia Cimmino, Elisa Copparoni, Francesca Cosanti, Micaela Delfino, Simone Del Sere, Mirco Denicolò, Romina De Rossi, Gabriele Di Caro, Fatti Di C'Arte Mariapia, Beny Giansiracusa, Manon Gauthier, Luisa Gianfelici, Daniela Giarratana, Chiara Giorgiutti, Maria Iannello, Antonio La Malfa, Mauro Lovisetti, Krisztina Maros, Marco Martellini, Manuela Merlo, Darinka Mignatta, Elena Monaco, Paolo Novelli, Daria Palotti, Erminia Pedata, Ramona Pepegna Bianchini, Gianluca Puledda, Alessandro Ripane, Marco Salogni, Riccardo Scanu, Manuela Scarfò, Leonid Sergeev, Laura Sighinolfi, Mattia Simeoni, Luca Stella, Sarolta Szulyovsky, Stefano Tirasso, Linda Toigo, Marisa Vestita.

Aus diesem Anlass stellt die Biblioteca Civica "Pablo Neruda" di Grugliasco, die über eine ausgezeichnete Auswahl an illustrierten Kinderbüchern verfügt, ihre schönsten Pinocchio-Ausgaben aus.

 

     

GIORGIO BENFENATI Il burattinaio del Valentino
(der Puppenspieler aus dem Valentino)
Ausstellung kuratiert von Alfonso Cipolla und Giovanni Moretti

 

 

Grugliasco
Villa Boriglione, Parco Culturale Le Serre via Tiziano Lanza 31

von 27. Dezember 2011 bis 8. Jänner 2012

Eröffnung Dienstag 27. Dezember
17.30 h

Öffnungszeiten 16.00 h - 19.00 h

 

 

 

 

 

Regione Piemonte - Città di Grigliasco - Istituto per i beni marionettistici e il teatro popolare

Giorgio Benfenati hat der ganz besonderen Abstraktion der Handpuppen seine Gefühle anvertraut, die Geschichten, die er selbst schuf, die phantasievolle Gestaltung der geschnitzten Personen und suchte dabei die Freude, die der ehrliche Austausch mit dem Kinderpublikum schenken kann.

Mehr als zwanzig Jahre lang haben seine Theaterstücke die kleinen Zuschauer erfreut, die vor seiner "baracca" im Valentino - Park saßen. Nicht nur gelegentliche Zuschauer, wie es gewöhnlich die von Freiluftvorstelluungen sind; oft konnte man auch Dauerbesucher treffen, deren Neugier die Puppen zuerst erregen konnten, dann dauerndes Wohlgefallen und schließlich eine Art Freundschaft, die weiterdauerte.

Das Schaffen Giorgio Benfenatis ist Zeugnis der Faszination, die der Puppenspieler und seine Puppen Jahrhunderte lang ausgeübt haben. Pulcinella und Arlecchino, die beliebtesten Figuren, entgehen nicht ihrem Schicksal der Konfrontation und des Kampfes gegen die Bösen, wie es schon immer sein soll.

Die ersten Zuschauer unseres Puppenspielers sind heute fünfzig Jahre alt; die letzten ein wenig mehr als zwanzig. Ein Bogen über verschiedene Generationen, der, Dank seiner ständigen Gegenwart, die Erfahrung lebendigen Theaters vermittelte, der Erinnerung an eine alte Kunst und, so wünschen wir es zumindest, noch immer mit Freuden die Erinnerung daran bewahren kann.

Giorgio Benfenati verstarb am 30. Mai 2002. Aber jetzt kommt eine neue Geschichte zu den so vielen von ihm erfundenen hinzu. Es handelt sich dabei um eine wirkliche Geschichte, die sein Sohn Carlo beigetragen hat, indem er dem Istituto per i Beni Marionettistici e il Teatro Popolare großzügig überlassen hat, was vom Theater seines Vaters übrig ist. Aus diesem von tiefem Gefühl getriebenem Akt entstand die Ausstellung, die sich hier präsentiert.

 

Biographie